1. April 2025
2 min

practice what you teach

Als Lehrer*in erlebt man die verrücktesten Dinge. Die sind mal zum Lachen, mal zum Staunen, aber manchmal eben auch alles andere als lustig. Lass uns doch mal gemeinsam schauen, wie das Lehrer*inwerden und Lehrer*in-sein so funktioniert.

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Bild: © Flickr, Pexels
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Der Arbeitsalltag.

7:00 Uhr
Ankunft in der Schule. Kurzer Austausch mit den Kolleg*innen. Noch ein paar Unterrichtsmaterialien vorbereiten und dann geht’s los.

8:00 Uhr
Dingdingdong. Unterrichtsbeginn.

10:30 Uhr
Eigentlich war das Korrigieren eines Tests in der Freistunde geplant. Da eine Kollegin erkrankt ist, heißt es nun aber Vertretungsunterricht.

12:30 Uhr
Pause, kurz was essen. Aber husch, husch. Die Mutter eines Schülers hat bereits 2 x angerufen. Sie wartet dringend auf einen Rückruf, weil sie sich Sorgen um die Leistung ihres Sohnes macht.

14:00 Uhr
Fast geschafft. Zumindest der erste Teil des Tages. Gleich geht es nach Hause.

15:30 Uhr
So. Endlich „Ruhe“. Zeit für die Stillarbeit. Arbeiten korrigieren, Mails beantworten, Unterricht für den nächsten Tag vorbereiten und eine Klassenfahrtorganisieren.

17:00 Uhr
Feierabend. Vielleicht noch nicht alles geschafft, aber Samstag ist ja auch noch ein Tag.

 

Das ist natürlich nur ein Beispiel, jeder Tag sieht ein bisschen anders aus, und je nachdem, ob du eine eigene Klasse hast, wie viele Stunden du wöchentlich unterrichtest und an welcher Schule du bist, variiert der Alltag.

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Bachelor, Master & Referendariat

Es gibt von Bundesland zu Bundesland ein paar Besonderheiten, was den Ablauf des Lehramtsstudiums betrifft. Vereinfacht
gesagt dauert das Studium ca. 5–7 Jahre:

Bachelorstudium: 3 Jahre
Masterstudium: 1–2 Jahre

Nach dem ersten Staatsexamen folgt das Referendariat mit 1,5 bis 2 Jahren. Danach hast du dann dein zweites Staatsexamen in der Tasche und bist „fertige*r Lehrer*in“. Die Berufsaussichten als Lehrer*in sind übrigens so gut, dass man heute auch als Quereinsteiger*in in einigen Bundesländern gute Chancen hat. Grundschullehrer*innen werden besonders
stark gesucht. Und an den weiterführenden Schulen kommt es auf die Fächerkombinationen an: Insbesondere in naturwissenschaftlichen Fächern wie Mathematik, Physik oder Chemie herrscht großer Bedarf.

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Und von den rund 80 Ferientagen im Jahr bleiben durch Konferenzen, Fortbildungen, Klassenfahrten usw. am Ende umgerechnet auch nicht mehr als 30 „echte“ Urlaubstage.
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Je mehr Häkchen du machen kannst, desto besser eignest du dich für den Beruf als Lehrer*in:

  • Ich bin ein Motivationstalent
  • Ich bin ein Organisationstalent
  • Ich kann gut mit Kindern und Jugendlichen umgehen
  • Kommunikation ist eine meiner Stärken
  • Ich bin sozial kompetent
  • Ich bleibe auch in schwierigen Situationen ruhig und sachlich
  • Ich kann mich durchsetzen
  • Ich arbeite gerne selbstständig und kann mich gut selbst strukturieren und organisieren
Allein etwa 1.000 Stunden pro Jahr verbringt ein*e Lehrer*in übrigens im Schnitt mit dem Korrigieren von Arbeiten und Klausuren.

Viele weitere spannende Fakten und Informationen rund um den Lehrer*innen-Beruf findest du hier:
www.studycheck.de