1. April 2025
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VERY MINT ELLIGENT

MINT – das steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik; die sogenannten MINT-Fächer also, die du an der Schule schon hattest und die du in den vielfältigsten Formen auch künftig studieren kannst. Denn – so viel sei schon mal gesagt – die beruflichen Perspektiven könnten nicht besser sein als für MINT-Absolvent*innen, denn ihre analytische Denkweise macht sie auch in vielen anderen Branchen beliebt.

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Die Klassiker der MINT-Studiengänge sind Mathematik, Physik, Chemie und Biologie. Doch auch die Geografie, Meteorologie, die Architektur und die Astronomie werden häufig in diesen Themenbereich gefasst.
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MINTERDISZIPLINÄR

MINT-Studiengänge gibt es wahnsinnig viele. Da die Definitionen sich inhaltlich unterscheiden, kann eine genaue Anzahl kaum genannt werden. Auch die Übergänge zu den Ingenieurwissenschaften sind fließend; an vielen Hochschulen werden naturwissenschaftliche Angebote mit technischen Inhalten kombiniert. Wer Lehrkraft werden möchte, studiert ein MINTFach wie Biologie oder Physik auch oft in Kombination mit einem geistes- oder sozialwissenschaftlichen Fach. Dazu kommen Studiengänge, die sich aus Kombinationen
mehrerer Disziplinen ergeben, wie etwa Umweltchemie oder Wirtschaftsphysik.

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MINTERNATIONAL

Nicht nur als Solarzellen-Entwickler*in hast du mit einem MINT-Abschluss in der Tasche sonnige Aussichten auf dem Arbeitsmarkt. Generell steigt die Nachfrage nach naturwissenschaftlich ausgebildeten Fachkräften, national ebenso wie international. Die Jobs sind in der Regel gut bezahlt und abwechslungsreich. Klassische Wege führen in die Forschung oder in die Lehre, andere in die technische Entwicklung, und auch die Beratung und das Management werden immer wichtigere Einsatzbereiche von Absolvent*innen eines MINT-Studienganges. Die Technologisierung wirkt hier wie ein Booster – ob im Bereich der regenerativen Energien oder in der Biomedizin.

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MINTERESSANTE STATISTIK

Trotz der guten Aussichten auf dem Arbeitsmarkt entscheiden sich Frauen nach wie vor seltener für ein Studium in einem MINT-Fach als Männer. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist der Frauenanteil unter den Studienanfängerinnen und Studienanfängern im 1. Fachsemester im MINT-Bereich allerdings gestiegen: Während er 2002 noch bei 31 % lag, betrug er 2022 bereits 35 %. (Quelle: Statistisches Bundesamt).

MEHR INFOS:

www.destatis.de