Wusstest du, dass es rund 20.000 Studiengänge gibt? Das ist eine ganze Menge und bevor du dich jetzt auf die Suche nach dem „Richtigen“ machst, hab bitte im Hinterkopf, dass es bei ca. der Hälfte aller Studiengänge einen Numerus clausus (kurz: NC) gibt. Man könnte sagen, das ist so eine Art VIP-Eintritt für very intelligent persons. Warum das so ist? Es gibt weniger Studienplätze als Leute, die Bock drauf haben.
Interpretationshilfe
Was Hochschulrankings wirklich aussagen
Kritiker bemängeln immer wieder, dass Hochschul-Rankings nicht unbedingt die Zustände an den Unis widerspiegeln. Wenn Bewertungen von Studenten in die Erhebung mit einfließen, gibt das dem Ganzen eine subjektive Note, und das Ranking verfehlt das Ziel der Objektivität.
Andererseits können gerade subjektive Einschätzungen helfen, denn: Wer soll eine Uni besser bewerten können als die Menschen, die an ihr studieren oder für sie arbeiten?
Sicherlich ist es deshalb sinnvoll, darauf zu achten, dass ein Ranking viele verschiedene Faktoren berücksichtigt, damit ihr einen möglichst umfassenden Eindruck gewinnen könnt. Außerdem ist es wichtig, dass nicht nur die komplette Uni, sondern auch die spezielle Fachrichtung, die ihr studieren wollt, bewertet wird. Denn schließlich heißt es nicht, dass eine insgesamt gut bewertete Uni auch in eurem Fach ein gutes Angebot bietet.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Hochschul-Rankings eine Orientierung bei der Universitätswahl geben können, sie jedoch nicht einzige Grundlage eurer Entscheidung sein sollten. Besorgt euch am besten auch selbst Informationen und macht euch ein ganz persönliches Bild, dann sollte der Auswahl eurer Traum-Uni nichts mehr im Wege stehen.
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