26. März 2026
4 min

NC sagt Nein? Herz sagt Ja? Jetzt mit der Landarztquote M-V ins Medizinstudium starten!

Du willst Medizin studieren, aber ein strikter Numerus Clausus macht dir einen Strich durch die Rechnung? Dann lohnt sich der Blick nach Mecklenburg-Vorpommern! Denn dort startet am 30. März 2026 die Bewerbung für die neue und erweiterte Landarztquote, die dein Ticket ins Studium an der Universität Rostock oder der Universität Greifswald sein kann – auch unabhängig vom Abiturschnitt. Denn bei der Auswahl via Landarztquote spielen auch Berufserfahrung, ehrenamtliches Engagement und persönliche Eignung eine große Rolle.

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Landarztquote – was bedeutet das? 

In vielen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns werden Hausärztinnen und Hausärzte, Fachärztinnen und Fachärzte sowie Apothekerinnen und Apotheker dringend gebraucht. Das betrifft insbesondere die ländlicheren Regionen. Gleichzeitig gibt es viele motivierte junge Menschen, die genau in diesen Berufen arbeiten wollen, vielleicht in ähnlichen Bereichen sogar schon Erfahrungen gesammelt haben, beim Weg ins Studium aber am Numerus Clausus scheitern. Eine Situation, die aus Sicht von Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsministerin Stefanie Drese so nicht mehr zeitgemäß ist. 

„Deshalb haben wir in Mecklenburg-Vorpommern die Landarztquote eingeführt, über die wir Medizinstudienplätze vorab vergeben. Und statt nur auf deine Abiturnote zu schauen, zählt bei der Landarztquote das Gesamtpaket: Motivation, praktische Erfahrungen, soziales Engagement oder eine Ausbildung im Gesundheitsbereich können mindestens genauso entscheidend sein, wie deine schulischen Leistungen selbst“, betont Drese.

Tatsächlich hat das Land Anfang dieses Jahres durch eine Gesetzesänderung die bisherigen Möglichkeiten des Landarztgesetzes deutlich erweitert und weiterentwickelt. Dazu gehört, dass nunmehr nicht mehr nur Plätze für die Humanmedizin, sondern künftig auch für die Zahnmedizin und Pharmazie vergeben werden können. Zudem sollen anteilig Plätze für den Öffentlichen Gesundheitsdienst bereitgehalten werden. Ein Teil der Studierenden kann außerdem, anders als bisher, nach der Approbation in unterbesetzte Bereiche der fachärztlichen Versorgung wechseln – etwa in die Augen-, HNO- und Frauenheilkunde sowie Dermatologie, Urologie und Neurologie, sofern dort ein Mangel herrscht. Insgesamt stehen in der Humanmedizin bis zu 42 Studienplätze, in der Zahnmedizin bis zu acht und im Bereich der Pharmazie bis zu sieben Studienplätze pro Jahr zur Verfügung. Das ist in dieser Form bisher deutschlandweit einmalig

Studium statt Wartesemester

Für dich bedeutet das: Wenn du dich für ein Studium via Landarztquote entscheidest und im Auswahlverfahren überzeugst, startest du mit einer hervorragenden Perspektive und ohne jahrelange Wartezeiten direkt ins Studium, das bereits mit dem Wintersemester 2026/2027 beginnt.  
Die Chance, die die Landarztquote bietet, bringt aber auch eine besondere Verantwortung mit sich. Denn wer auf diesem Wege einen Studienplatz erhält, verpflichtet sich im Gegenzug dazu, nach dem Abschluss für mindestens zehn Jahre in einer unterversorgten oder drohend unterversorgten Region in Mecklenburg-Vorpommern tätig zu sein. Also genau dort, wo Ihr besonders dringend gebraucht werden. Das heißt, dass die angehenden Medizinerinnen und Mediziner mit großer Dankbarkeit und offenen Armen empfangen werden. Das bedeutet auf der anderen Seite aber auch, dass die konkreten Regionen, in denen sie später arbeiten, sich bis zum Abschluss ihres Studiums noch ändern können. Denn Regionen, die heute von einer Unterversorgung bedroht werden, sind gegebenenfalls nach Abschluss des Studiums nicht mehr die gleichen, wie noch heute.  

Ein Land, das dich braucht – und dir viel bietet

Dafür begrüßt dich Mecklenburg-Vorpommern mit seinen malerischen Küstenkilometern, schlängelnden Flüssen und mehr als 2.000 Seen. So viel Wasser hat kein anderes Bundesland in Deutschland und so sind die Bedingungen ideal für einen naturnahen oder aktiven Lebensstil, der mehr Lebensqualität und Freiraum verspricht, als große Metropolen. Leben also, wo andere Urlaub machen! Hinzu kommen bezahlbarerer Wohnraum und gute Bedingungen auch für Familien, zum Beispiel mit unserer beitragsfreien Kita. Zwischen Ostsee und Mecklenburgischer Seenplatte findest also sicher auch du ein neues Zuhause. 

Also: Ärztlich willkommen, Dr. McPomm

Du bist bereit, deine Karriere in Weiß zu starten? Dann bewirb dich jetzt! Noch bis zum 30.04.2026 ist das Bewerbungsportal geöffnet. Alle Informationen zum Ablauf, Antworten auf die häufigsten Fragen, eine Podcastfolge, in der ein Landarzt und ein angehender Medizinstudent von ihren Erfahrungen berichten sowie natürlich alle Bewerbungsunterlagen findest du unter www.regierung-mv.de/Landesregierung/sm/gesundheit/Landarztquote/
Alternativ steht dir bei Fragen das Team des Gesundheitsministeriums zur Verfügung. Telefonisch unter der 0385 588 19990 oder per Mail an landarzt@sm.mv-regierung.de

Hinweis:

Wir sind mit der Umsetzung der erweiterten gesetzlichen Möglichkeiten in Mecklenburg-Vorpommern so schnell, dass für den Bereich der Zahnmedizin und der Pharmazie die rechtlichen Voraussetzungen gerade noch geschaffen werden. Für Sie bedeutet dies konkret, dass es möglicherweise dieses Jahr zu keiner Studienplatzvergabe für die Studiengänge Zahnmedizin und Pharmazie kommen könnte. Wir sind zuversichtlich, dass die Umsetzung der entsprechenden Voraussetzungen nach § 2 des Gesundheitsversorgungsunterstützungsgesetzes sowie das Inkrafttreten der Studienplatzvergabeverordnung gelingen, möchten aber im Sinne der Transparenz darauf hinweisen, dass eine Bewerbung in diesen Bereichen derzeit noch unter diesem Vorbehalt steht. 

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!