14. Oktober 2022
3 min

Zukunft? Nachhaltig! Grüne Studiengänge mit besten Aussichten

Erneuerbare Energien sind nicht erst das Top-Thema, seit „Fridays for Future“ den Klimawandel auf die Straße bringt. Nun zeigt uns auch die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern, wie dringend wir Alternativen benötigen. Wer sich also heute einen Studienplatz in diesem Bereich sichert, schlägt einen nachhaltigen Weg mit vielversprechenden Karrierechancen ein. Aber welche Studiengänge gibt es da überhaupt und wie würde so ein Studium aussehen?

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Wir haben mit Prof. Dr.-Ing. Matthias Neef gesprochen. Er ist Professor für Thermodynamik und Kraftwerkstechnik am Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik der Hochschule Düsseldorf (HSD). Prof. Neef gehört zum Hochschulnetzwerk der "Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie", zu dem sich zahlreiche Professor*innen aus verschiedenen Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengeschlossen haben. Gemeinsam informieren sie über den Hashtag #StudyGreenEnergy auf Instagram zu Studiengängen im Bereich der Erneuerbaren Energien.

Foto: Prof. Dr.-Ing. Matthias Neef, Professor für Thermodynamik und Kraftwerkstechnik am Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik der Hochschule Düsseldorf (HSD)

Herr Prof. Neef, was ist daran so spannend, Energie- und Umwelttechnik zu studieren?

Durch dieses Studium kann jede*r einen Beitrag leisten, um unseren natürlichen Lebensraum zu erhalten. Man öffnet sich damit einen innovativen Berufszweig mit spannenden Berufsaussichten. Gerade in der aktuellen Zeit werden erneuerbare Energien immer wichtiger – aus politischen, wirtschaftlichen und umwelttechnischen Gesichtspunkten.

Was ist Energietechnik?

Ohne Energie ist unser Leben und Arbeiten schwer vorstellbar. Wir benötigen Energie zum Beispiel, um Wärme und Licht zu erzeugen, für jegliche Verarbeitung von Daten oder zum Antrieb von Maschinen und Fahrzeugen. Energie muss dafür umgewandelt, transportiert und gespeichert werden. Die Energietechnik dient dazu, Potentiale zur Nutzung von Energie zu erschließen und technische Prozesse für diese Nutzung effizient umzusetzen.

Und was ist Umwelttechnik?

Luft, Wasser, Boden und Klima bilden unsere natürliche Lebensgrundlage. Um diese zu erhalten, beginnt die Umwelttechnik schon im Produktionsprozess, um die Freisetzung schädlicher Stoffe an der Quelle zu vermeiden. Die Umwelttechnik umfasst u.a. Abluftbehandlungsverfahren, die Behandlung von Abwasser und Abfällen sowie den Lärmschutz. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Erfassung von Umweltbelastungen mit geeigneter Messtechnik.

Wieso passen Energie- und Umwelttechnik so gut zusammen?

Mit Hilfe der Umwelttechnik werden die Auswirkungen der Energietechnik auf die Umwelt bewertet, vermindert oder vermieden. Die nachhaltige Nutzung von Energie ist ohne Umwelttechnik nicht möglich. Auf diese Weise sind die erneuerbaren Energien aus Sonne, Wind, Wasserkraft und biologisch verwertbaren Abfällen auf dem Weg, die klimaschädliche Nutzung fossiler Energieträger abzulösen.

An der HSD wird außerdem der Studiengang „Umwelt- und Verfahrenstechnik“ angeboten. Was steckt da dahinter?

Unser heutiges Leben mit seinen vielen Konsumgütern und starker industrieller Prägung ist ohne Verfahrenstechnik nicht mehr vorstellbar. Besonders in der chemischen und pharmazeutischen Industrie sind Verfahrenstechnik-Ingenieur*innen sehr gefragte Fachleute mit besten Berufsaussichten.

Der Studiengang „Umwelt- und Verfahrenstechnik“ kombiniert Verfahrenstechnik mit Aspekten der Nachhaltigkeit, der Ressourcenschonung und der Abfallvermeidung. Bei uns lernen Studierende anhand von zahlreichen Beispielen und praktischen Übungen im Labor und Technikum die vielfältigen Aspekte der Verfahrenstechnik „hautnah“ kennen.

Ihr Fazit: Warum sollte ich an der HSD studieren?

Die gute Grundlagenausbildung und die Vielfalt der praxisorientierten Studieninhalte bieten nach dem dreieinhalbjährigen Bachelor viele berufliche Einstiegsmöglichkeiten. Der neue Campus in Düsseldorf-Derendorf garantiert das Studieren in einem modernen und hervorragend ausgestatteten Umfeld. Mit den ausgeprägten Forschungsschwerpunkten zur Energie-, Umwelt- und Verfahrenstechnik bietet die Hochschule Düsseldorf zudem die Möglichkeit der Weiterqualifizierung durch Masterstudiengänge bis hin zur Promotion.

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